Museum für Moderne Kunst München
News

Ausstellungshinweis:

Werner Gilles - Hans-Peter Porzner


Kunstmuseum Ahlen (Westfalen)

24. Juni - 7. Oktober 2012

Es sprechen:

Herr Burkhard Leismann, Kunstmuseum Ahlen

Frau Dr. Beate Reese, Kunstmuseum Mülheim a.d. Ruhr

In Zusammenarbeit mit dem
Kunstmuseum Mülheim a. d. Ruhr

Hans-Peter Porzner

Auf der Löwenbrücke in Würzburg mit dem berühmten Blick auf die Festung Marienberg Nr. 3. Oder: Die kleine Betrachtung des roten Planeten, Öl auf Karton, bemalter Holzrahmen, 49,7 x 59,1 cm, 2003-2007,
Privatbesitz

Tanzendes Bild Nr. 1

http://www.youtube.com/watch?v=9LdlfFsQrMc&feature=relmfu

News

Noch eine Museumskrise, die keine ist.

http://bit.ly/HXw8uG 

http://museologien.blogspot.de/search/label/Museumskrise

News: Museen überlebten schon vor zehn Jahren. http://bit.ly/IAmFuo  http://bit.ly/HXw8uG

Gab/Gibt es für die Museumstätigkeit tatsächlich keine praktischen Rezepte? http://bit.ly/IPDUKb

News

Ausstellungshinweis:

Werner Gilles - Hans-Peter Porzner

Kunstmuseum Ahlen (Westfalen)

24. Juni - 7. Oktober 2012

In Zusammenarbeit mit dem

Kunstmuseum Mülheim a. d. Ruhr

http://www.youtube.com/watch?v=9LdlfFsQrMchttp://www.youtube.com/watch?v=9LdlfFsQrMc

Was sind Kunst und Kultur

ohne Kunst und Kultur 

in

Deutschland?

http://t.co/yjHtAxan

http://t.co/yH5IlKVz

http://t.co/Fi1dV9a8

Eduard Beaucamp und Mike Kelley

 Avantgarde macht Staat.

Wie zeitgenössisch sind die Zeitgenossen?, in: FAZ, Freitag, 3. Februar 2012, Nr. 29, S.33.

Vgl. hierzu:

http://en.wikipedia.org/wiki/Mike_Kelley_(artist)http://mfmkmuenchen.livejournal.com/

Museumspolitik

Entsammeln - was für ein Unwort … http://bit.ly/Museumsbestand

samspectre:

Untitled [Saturn Devouring His Son] (1819-1823)
Francisco de Goya
oil on canvas

         Vgl. hierzu: http://mfmkmuenchen.livejournal.com

samspectre:

Untitled [Saturn Devouring His Son] (1819-1823)

Francisco de Goya

oil on canvas

         Vgl. hierzu: http://mfmkmuenchen.livejournal.com

Kritik an der Methode des “Modularisierens”

1.
Die Methode des “Modularisierens” eignet sich nicht, um Thema, Inhalt und Form der Doktorarbeit Dr. Karl-Theodor Frhr. zu Guttenbergs überhaupt zu erreichen und zweitens darstellen zu können.

Vgl. hierzu: Angelika Kleinhenz, Guttenplag und die Macht der Vielen. Medienwissenschaftler Christian Pentzold über die viel diskutierte Internetseite, in: Main Post, Meinung, Dienstag, 1. März 2011, S. 2.
Die Internetseite http://de.guttenplag.wikia.com  - besser bekannt als GuttenPlag - ist seit etwa zwei Wochen in aller Munde. Freiwillige sammeln, dokumentieren, klassifizieren und überprüfen Plagiate aus der Doktorarbeit des Bundesverteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg. Wer steckt hinter diesem Projekt und warum ist es so erfolgreich? Wir sprachen darüber mit dem Medienwissenschaftler Christian Pentzold von der Technischen Universität in Chemnitz.
“…
Frage: Was macht das Wiki gerade in diesem Fall so erfolgreich?
Pentzoldt: Die Dissertation von Guttenberg hat über 400 Seiten. Man stelle sich einmal vor, jemand müsse allein jede einzelne Textstelle wissenschaftlich überprüfen - er oder sie müsste sich ein Jahr Urlaub nehmen. Der große Vorteil eines Wikis ist, eine große Aufgabe in viele kleine Teilaufgaben zerlegen zu können. Man spricht vom Modularisieren. Für die kleine Aufgabe braucht es keine allzu große Motivation. Jemand kann beispielsweise nur eine einzige Textstelle überprüfen. Er kann sich eine Stunde oder eine Woche mit der Arbeit befassen. Die Aufgaben werden von den Mitarbeitern selbst gewählt, sind freiwillig, natürlich unbezahlt und können zeitlich unabhängig voneinander erledigt werden. Die Internetplattform führt schließlich alle kleinen Module, auch Teilaufgaben, wieder zu einem großen Projekt zusammen. Obwohl alle gefundenen Plagiate klassifiziert und verifiziert werden - ein Qualitätsanspruch, der sonst in so kurzer Zeit gar nicht machbar wäre -, ist das Projekt schon beinahe abgeschlossen. In diesem Zusammenhang fällt oft das Stichwort der kollektiven Intelligenz.
…” 

2.
Diese Doktorarbeit zeichnet sich von Anfang an durch eine so große Komplexität aus, dass man überhaupt erst eine Methode finden muss, um mit ihr sprachlich auf gleiche Augenhöhe zu kommen.

Die Naivität von GuttenPlag Wiki ist erstaunlich, historisch aber nicht neu.
Die Methode des Modularisierens muss zu dem Schluss “Plagiat” kommen. Die Grenze dieser Erkenntnisbemühung ist ihr Urteil. Die Erforschung dieser Doktorarbeit ist für sie damit auch schon beendet. Tatsächlich ist hier erst anzufangen!

Alle dort vorgetragenen Konsequenzen sind deshalb zurückzunehmen; sie verfehlen, wenn man hier stehen bleibt, diese Doktorarbeit vollständig.

3.
Die Wahrnehmung, d.h. das Urteil “Plagiat” interessiert nicht, weil der geistesgeschichtliche Horizont dieser Doktorarbeit hiermit vollständig ausgeblendet wird.

4.
Der gegenwärtige Wissenschaftsbetrieb hat hier nicht ausreichend genug recherchiert. 
Er konnte offensichtlich nicht. Warum nicht?
In Ansehung dieser Stigmatisierung konnte er nicht mehr vernünftig und eben wissenschaftlich argumentieren. 
Die Wissenschaft musste diese Doktorarbeit deshalb zwangsläufig in den Orkus abschieben.
Dass diese Doktorarbeit einen geistesgeschichtlichen Ort - welchen? -  hat, ist ihr nicht in den Sinn gekommen. 
Wodurch ist das Wissenschaftliche dieser Doktorarbeit als klar bestimmbar zu erkennen?

summa cum laude

Kairos_!!

5.
Welche Argumente sind es, die uns zu dieser Kritik veranlassen? Davon im Buchhandel bald mehr!

6.
Die hohe Wissenschaftlichkeit dieser Arbeit konnte von Anfang an klar durchschaut werden. Es hat aber dennoch sieben Monate und täglich zehn Stunden Arbeit gedauert, um ihr wirkliches Thema, ihren wirklichen Inhalt, ihre wirkliche Form in den Blick zu bekommen.

7.
Rückschlüsse, die ihr abschließendes Thema, ihren abschließenden Inhalt, ihre abschließende Form betreffen (a. a. O.), werden gleichwohl dennoch nur indirekt gezogen. Wir sind Wissenschaftler und neigen nicht zu Schnellschüssen.

An alle einen freundlichen Internetgruß
thx for information

Hans-Peter Porzner

Kritik an der Methode des “Modularisierens”